Traditioneller Yangstil

 

Geschichte des Taiji

Symbolik des Taiji

Traditioneller Yang-Stil

Taiji-Formen

Taiji-Unterricht


Der Traditionelle Yang-Stil (aus Yongnian) orientiert sich am ursprünglichen Taijiquan.
Das heißt, innerhalb der Bewegungsabläufe (Formen) gibt es keine Übergangs-Bewegungen, keine Bewegung ohne Bedeutung. Jede noch so kleine Bewegung beinhaltet eine der 8 Anwendungen und ist nach den Prinzipien des Taijiquan ausgerichtet. 
Prinzipien wie „Äußere- und Innere Übereinstimmung“ erfordern beständige Aufmerksamkeit und eingehende Auseinandersetzung mit sich selbst. Verbunden mit einem „Fortwährenden Loslassen von Festgehaltenem“ und dem Wechselspiel von Yin&Yang bewirkt dies ein Öffnen der Energiebahnen (Meridiane). Erst dadurch entsteht ein heilender, kräftigender und bewusstseinserweiternder Energiefluss (Qi) der zielgerichtet individuell eingesetzt werden kann.

Dadurch unterscheidet sich der Traditionelle Yang-Stil klar und deutlich, von einem „Dahinfließen in unklaren, unbewussten Bewegungen“, wie heutzutage häufig Taijiquan praktiziert wird.  

Durch unterschiedliche Taiji-Formen (z.B: 85er Form, Schwertform. Säbelform, ...) lernt der Übende über verschiedene „Fahrzeuge“ ( mit und ohne Waffen) dieselben Prinzipien umzusetzen. 

 

Im Tuishou (Taiji zu zweit) entsteht durch das Anwenden der Taiji-Prinzipien eine Einheit der Übenden. Über den Hand-Arm-Kontakt wird die Stabilität, Yin&Yang-Gewichtung, die Lebendigkeit und Stärke des Energieflusses, usw. des „Anderen“ wahrgenommen. 

Der Schüler kann das bisher Erlernte durch den Kontakt mit dem Übungspartner anwenden und überprüfen und erfährt dadurch sein wirkliches Können. Der/die LehrerIn kann sich über Tuishou energetisch direkt mit dem Lernenden verbinden und Korrekturen vornehmen.